Letzte Änderung / Last update: 25.09.2005 17:37
Das 3. BAHN-Fan-Treffen in Nürnberg:
Freitagabend:
Treffen in der Hausbrauerei Altstadthof - Bereits ab 18.00 Uhr wartete man
auf die ersten Teilnehmer. Gegen 18.15 Uhr trafen gleich mehrere Teilnehmer
am
Hauptbahnhof Nürnberg ein und trafen dort auch noch gleich weitere Teilnehmer.
Das ganze verlief sehr zufällig, machte es aber möglich, dass die
Teilnehmer gemeinsam ihre Unterkünfte aufsuchen konnten und anschließend
im Altstadthof das Treffen einleuten konnten. Die jüngsten Teilnehmer
wurden dabei von je einem Elternteil begleitet.
Samstag:
Treffpunkt Hauptbahnhof Nürnberg Mittelhalle vor dem Informations-Schalter
um 10.00 Uhr. So stand es im Programm und ist auch so umgesetzt worden. Die
Anwesenden sind mit der Linie 8 in Richtung Trafowerk gefahren.
Dabei konnte auf der Neubaustrecke die
Zufahrt zum Depot Heinrich-Alfes-Straße und der Außenbereich
des Depots aufgesucht werden. Inzwischen kamen auch die letzten Nachzügler
an. Zurück
wollten wir über die Christuskirche
und den Plärrer bis zum Friedrich-Ebert-Platz fahren. Bis zum Plärrer
kamen wir
mit
Umsteigen
an
der Christuskirche in die Linie 6. Die Linie 4 hatte aber eine Betriebsstörung
und so kam der Zug nicht. Flexibel, wie wir nun mal sind, haben wir sofort
umgeplant und sind mit der Linie 4 der Gegenrichtung bis zur neuen Haltestelle
Steinbühler Tunnel gefahren. Dort ist eine neue S-Bahn-Station eingerichtet
worden und die Gleise der Straßenbahnen entsprechend nach außen
gelegt worden, damit die Fahrgäste besser Zu- und Aussteigen können.
Nach der Besichtigung des Bauwerks sind wir dann wieder mit der Linie 6 bis
zur Peterskirche gefahren
und haben dort pünktlich um 12.00 Uhr mit der Besichtigung des historischen
Straßenbahnmuseums begonnen.
Wir haben erfahren, dass Nürnberg über viele sehr alte Originalfahrzeuge verfügt, da bereits zu Zeiten, als man noch keine derartigen Museen kannte, die jeweiligen Chefs sogar Exemplare von Fahrscheinen für die museale Zukunft weglegen liesen. Von der ersten Pferdebahn bis zu den Fahrzeugen, die noch bis in den Anfang der 1970er Jahre im Plandienst waren, hat der Verein Fahrzeuge in der Halle. Noch neuere Fahrzeuge sind an anderer Stelle abgestellt, da diese noch keinen Oldtimerstatus genießen. Viele davon sind nie aus dem Betriebsdienst abgemeldet worden und sind nach erfolgter Renovierung auch wieder für Oldtimerfahrten regelmäßig auf traditionellen Strecken unterwegs.
Durch wechselnde Eigentumsverhältnisse im Bereich des Schienenverkehrs war es nicht immer einfach, alles so zusammentragen zu können und auch die jüngere Vergangenheit in der Geschichte der Stadt hatte Auswirkungen auf Depots und Fahrzeugbeschaffungen. So gehören jetzt alle Fahrzeuge der VAG Nürnberg und die aktiven Mitglieder des Vereins stellen das Personal, wobei auch nur Beschäftigte der VAG, die noch im aktiven Dienst sind, als Fahrer eingesetzt werden. Andere Vereinsmitglieder stellen die benötigten Schaffner und haben dafür natürlich auch eine entsprechende Ausbildung.
Eine große Modellanlage mit nachgebildeten Fahrzeugen aus Nürnberg im Maßstab einer Gartenbahn (bekannter Hersteller aus Nürnberg) ist für uns in Betrieb genommen worden und in einem Nebenraum eine weitere kleine Anlage im Maßstab 1:87, die noch nicht ganz fertig gestellt ist, aber bereits das Betreten dieses Raums ist ein Erlebnis der besonderen Art. Man öffnet eine von einem Beiwagen ausgebaute Tür mit den dort angebrachten Schaltern und betritt dann eben keine Straßenbahn mehr, sondern den Modellbahnraum.
Alte Fahrzeugtechnik und Besonderheiten bei Entwicklungen in Nürnberg, die auch teilweise weltweit zu einer Art Standard geworden sind ist von dem wirklich sehr qualifizierten Vereinsmitglied ausführlich erklärt worden.
Nach 1 1/2 Stunden endete dann die Besichtigung des Straßenbahndepots und abweichend vom vorgesehenen Plan sind wir zunächst mit der Linie 6 über den Aufseßplatz auf die U 1 umgestiegen und die eine Station bis zum Hbf gefahren. Dort haben sich die Teilnehmer im Bahnhofsbereich gestärkt, oder andere dringende Dinge erledigt, bevor wir dann zu Fuß bis zum DB-Museum gelaufen sind. Dies heißt im Volksmund immer noch Verkehrsmuseum und ist an der Aufschrift oberhalb des Eingangs auch noch immer so zu erkennen. Die Größe des Museums führte schnell dazu, dass sich die Gruppe schnell in Kleingruppen bis zu "Einzelkämpfern" aufteilte und auch dazu geführt hat, dass sich mancher ein bißchen verlaufen hat. Der Abschluss dort bildete für die meisten Teilnehmer noch die Fahrzeughalle 2 mit dem Außenbereich und dem dort befindlchen alten Stellwerk. Zum Zeitpunkt der Schließung des Museums mußten wir dann auch leider das Museum verlassen. Eine kleine Erfrischung vor dem Museumseingang und man hat sich dann bis 19.00 Uhr getrennt, um individuell noch Besichtigungen in Nürnberg durchführen zu können.
Pünktlich um 19.00 Uhr waren die ersten in der Kartoffel, einer Kneipe mit gut bürgerlicher Küche. Schnell waren alle anwesend und der Abend verlief dann so, wie viele ihn erwartet hatten. Einfach super so ein Erfahrungsaustausch und was man so an Neuigkeiten erfahren konnte. Die Nichtteilnehmer werden da noch etwas warten müssen, bevor die Neuigkeiten bekannt werden.
Sonntag:
Wie verabredet was das Cafe "Beck" unweit des Hauptbahnhofs unser Treffpunkt.
Wegen der milden Witterung, die uns die ganzen Tage begleitet hat, saßen
wir bei Kaffee und anderen Fitmachern außen an kleinen Tischen und haben
dann die gemachten Fotos so weit es technisch möglich war auf CDs gebrannt.
So nach und nach haben uns dann die ersten Teilnehmer verlassen und gegen
11.30 Uhr was dann allgemeiner Aufbruch für die Heimreise.
Fazit:
Mir hats gefallen! Da nächste Treffen kann kommen. Spekulationen wo und wann bitte aber nicht schon heute!
Die Teilnehmer, die wegen technischer Probleme keine CD erhalten haben, schreiben bitte eine E-Mail an mich. Ihr erhaltet dann eine E-Mail mit dem Link zum Server. Zunächst ist nur Material von Eberhard vorhanden. Die nächsten Tage gibt es mehr.